Wir verwenden Cookies, um für diese Website Funktionen wie z.B. Login, einen Warenkorb oder die Sprachwahl zu ermöglichen. Weiterhin nutzen wir für anonymisierte, statistische Auswertungen der Nutzung Google Analytics, welches Cookies setzt. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
OK, ich bin einverstanden Ich möchte keine Google Analytics-Cookies
Kieferorthopädie
Login:
Benutzername:

Kennwort:

Plattform:

Kennwort vergessen?

Registrieren

Kieferorthopädie 33 (2019), Nr. 4     12. Dez. 2019
Kieferorthopädie 33 (2019), Nr. 4  (12.12.2019)

Seite 365-376


Ist der Einsatz des Funktionsreglers Typ II nach Fränkel in der modernen Kieferorthopädie noch zeitgemäß?
Schäfer, Maria / Stahl, Franka / Stern, Sarah
Zur Therapie der Klasse II/1 bietet die moderne Kieferorthopädie unterschiedliche Behandlungsphilosophien und ein breites apparatives Behandlungsspektrum für Behandlungen im frühen und späten Wechselgebiss sowie im jugendlich permanenten Gebiss. Der Artikel beschäftigt sich mit der Frage, ob der Funktionsregler Typ II (FR II) nach Fränkel neben Aktivator, Twinblock und Co. noch eine klinische Relevanz bei der Therapie vom Klasse-II/1-Patienten hat. In einer kontrollierten klinischen Studie mit 23 Patienten sollten die dentalen und funktionsbezogenen Behandlungseffekte einer Frühbehandlung mittels FR II und begleitender myofunktioneller Therapie bei Kindern mit einem nicht KIG-relevanten Overjet < 9 mm (KIG: kieferorthopädische Indikationsgruppen) untersucht werden. Der positive Overjet und die anteriore Zahnbogenlänge konnten innerhalb der Frühbehandlung signifikant reduziert und die orofazialen Dysfunktionen deutlich reduziert werden. Der FR II nach Fränkel eignet sich somit v. a. für die Frühbehandlung von Patienten mit Angle-Klasse II/1 und orofazialen Fehlfunktionen.

Schlagwörter: Funktionskieferorthopädie, Funktionsregler, Frühbehandlung, Dysfunktion, Klasse II/1
Volltext (keine Berechtigung) einzeln als PDF kaufen (20.00 €)Endnote-Export