Kieferorthopädie
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Kieferorthopädie 31 (2017), Nr. 4     20. Dez. 2017
Kieferorthopädie 31 (2017), Nr. 4  (20.12.2017)

Seite 357-369


Kieferorthopädische Therapie der Klasse II
Effiziente Behandlungsmethode mit amda
Papadopoulos, Moschos A.
Eine Möglichkeit zur Behandlung von Klasse II-Anomalien ist die Distalisation der oberen Molaren mit anschließender Retraktion der Prämolaren und Frontzähne. In den letzten Jahrzehnten sind dafür die verschiedensten Apparaturen vorgestellt worden, die unabhängig von der Mitarbeit des Patienten wirken. Wesentliche Fortschritte konnte durch die Kopplung dieser Apparaturen mit kieferorthopädischen Miniimplantaten erreicht werden. Die skelettale Verankerung minimiert bzw. vermeidet unerwünschte Nebenwirkungen der dento-alveolär verankerten Geräte. Die unvermeidlichen reziproken Kräfte werden über die Miniimplantate kompensiert. Anhand des Beispiels einer 17-jährigen Patientin wird die Funktion und das biomechanische Konzept von amda (advanced molar distalisation appliance) illustriert. Mit dieser Apparatur ist nicht nur die symmetrische oder asymmetrische körperliche Distalisation der Molaren an sich, sondern auch deren Verankerung für die Retraktion von Prämolaren und Frontzähnen möglich. Als weitere Option kann amda für unilaterale oder asymmetrische Distalisation, die bilaterale Mesialisation sowie die Kombination von unilateraler Mesialisation und Distalisation genutzt werden.

Schlagwörter: Distalisation, amda, skelettale Verankerung, Gleitmechanik, Klasse II-Behandlung
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