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Kieferorthopädie
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Kieferorthopädie 30 (2016), Nr. 2     21. Juni 2016
Kieferorthopädie 30 (2016), Nr. 2  (21.06.2016)

RADIOLOGIE, Seite 193-201


Vergleich zwischen konventionellen und digitalisierten Fernröntgenseitenbildern - Lokalisierung von Bezugspunkten und Vermessung von Strecken und Winkeln
Akhare, Pankaj J. / Dagab, Akshay M. / Alle, Rajkumar S. / Shenoy, Usha / Garla, Venkatesh
Das Ziel der Studie bestand darin, einen Vergleich anzustellen zwischen konventionellen und digitalen Fernröntgenanalysen zur Lokalisierung von kephalometrischen Bezugspunkten sowie zum Vermessen von Strecken und Winkeln. Ausgehend von 50 Fernröntgenseitenbildern lokalisierten vier angehende Kieferorthopäden 19 kephalometrische Bezugspunkte. Danach vermaßen sie anhand derselben Aufnahmen jeweils 18 Strecken und Winkel. Um die Messunterschiede und den interindividuellen Messfehler zwischen den beiden Methoden zu quantifizieren, wurden die Werte aus 18 Messungen verglichen. Laut multivariater Varianzanalyse nahm die Auswahl der Fernröntgenseitenbilder oder der kephalometrischen Bezugspunkte einen stärken Einfluss auf die Lokalisierungsresultate als die Auswahl der Lokalisierungsmethode - d. h. ob die Bezugspunkte auf dem Originalfilm oder dem digitalisierten Bild ermittelt wurden. Hinsichtlich des interindividuellen Fehlers fand sich nur bei 5 der 19 kephalometrischen Bezugspunkte ein signifikanter Unterschied zwischen den beiden Methoden. Mit der konventionellen wie auch der digitalen Methode ließ sich von allen erhobenen Bezugspunkten die Sella am genauesten lokalisieren, gefolgt vom Nasion. Eine eingehendere Analyse der digitalisierten Bilder erforderten Porion, Articulare, Spina nasalis anterior, mesiobukkaler Höcker des ersten oberen Molaren und mesiobukkaler Höcker des ersten unteren Molaren. Die Vorteile der digitalen Fernröntgenanalyse konnten erhärtet werden.

Schlagwörter: computergestützte Fernröntgenanalyse, digitale Bildgebung, kephalometrische Messungen
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