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Kieferorthopädie
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Kieferorthopädie 30 (2016), Nr. 1     3. Mär. 2016
Kieferorthopädie 30 (2016), Nr. 1  (03.03.2016)

WISSENSCHAFT, Seite 7-17


Oberflächenbeschaffenheit des Zahnschmelzes im Bracketumfeld nach Schmelzkonditionierung über vier Wochen
Visel, Theresa / Visel, Dominik / Jost-Brinkmann, Paul-Georg / Müller-Hartwich, Ralf / Präger, Thomas Michael
Das Ziel dieser Pilotstudie war es, mittels Fokusvariation die Rauheit der Schmelzoberfläche nach Anwendung zweier selbstkonditionierender Systeme im Vergleich zu konventioneller Schmelzätzung zu untersuchen. 15 Probanden mit guter Mundhygiene trugen eine herausnehmbare Draht-Kunststoff-Schiene, in die jeweils acht Schmelzproben von extrahierten, humanen Weisheitszähnen eingearbeitet waren. Die Apparatur war an den Unterkieferseitenzähnen befestigt und zeigte rechts und links jeweils die gleiche Anordnung der Proben: eine unbehandelte Kontrollgruppe (A) und drei Schmelzproben, die mit Brackets versehen wurden, wobei ein selbstkonditionierender fluoridfreier Primer (B), ein Fluorid freisetzendes Adhäsivsystem (C) und das konventionelle Schmelzätzverfahren (D) zum Einsatz kamen. Die Rauheit wurde mittels Fokusvariation, einem nicht invasiven optischen Verfahren, unter standardisierten Bedingungen extraoral als Sa-Wert in nm bestimmt. Die Anfangsmessung erfolgte nach Bracketbefestigung und vor Eingliederung der Schiene. Nach 3, 7, 14 und 28 Tagen wurden die Sa-Werte der verwendeten Systeme mit den Anfangswerten quantitativ verglichen. Die Ergebnisse wurden zunächst auf Normalverteilung getestet und anschließend mit einer einfaktoriellen Varianzanalyse (ANOVA) auf Signifikanz untersucht (p<0,05). Über den Beobachtungszeitraum von 28 Tagen war für alle Adhäsivsysteme insgesamt eine Abnahme der Sa-Werte zu verzeichnen. Es gab jedoch keine signifikanten Unterschiede zwischen den untersuchten Gruppen.

Schlagwörter: selbstkonditionierende Adhäsivsysteme, Oberflächenrauheit, Schmelzrauheit, Fokusvariation, Schmelzkonditionierung
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