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Kieferorthopädie
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Kieferorthopädie 27 (2013), No. 3     2. Sep. 2013
Kieferorthopädie 27 (2013), No. 3  (02.09.2013)

ZEITSCHRIFTENREFERATE, Page 237-245, Language: German


Der Transpalatinalbogen - Alles, nur keine Verankerung
Hourfar, Jan / Ludwig, Björn / Glasl, Bettina
Transpalatinalbögen, im Milchgebiss sowie in der permanenten Dentition einsetzbar, können aktiv und passiv zur Therapie genutzt werden. In dieser Übersicht steht die Erörterung der Frage im Mittelpunkt, ob über den Einsatz eines konventionellen Transpalatinalbogens eine suffi ziente Verankerung hergestellt beziehungsweise die Mesialbewegung der ersten Molaren wirksam verhindert werden kann oder ob andere therapeutische Möglichkeiten im Vordergrund stehen. Zur Beantwortung dieser Frage erfolgte eine Literaturrecherche. Die identifi zierten Studien konnten zeigen, dass die Verankerungsfähigkeiten des Transpalatinalbogens äußerst limitiert sind und vom Kieferorthopäden fallbezogen kritisch bewertet werden sollten. Ist eine absolute Verankerung erforderlich, muss auf die Möglichkeiten der skelettalen Verankerung (Gaumenimplantate, Minischrauben) zurückgegriffen werden. Um aber auch hier nicht von Verankerungsverlust betroffen zu werden, ist auf eine ausreichende Dimensionierung des implantatgestützten Transpalatinalbogens zu achten. Der Transpalatinalbogen (Standard Goshgarian-Bogen und seine vielen Modifi kationen) ist aufgrund seiner weiteren Einsatzmöglichkeiten nicht ohne therapeutischen Nutzen.

Keywords: Transpalatinalbogen, Verankerung, Minischrauben, Mesialwanderung der Molaren, Goshgarian, Gaumenimplantat