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Kieferorthopädie
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Kieferorthopädie 24 (2010), Nr. 3     16. Sep. 2010
Kieferorthopädie 24 (2010), Nr. 3  (16.09.2010)

Seite 183-193


Chirurgisch unterstützte Gaumennahterweiterung mit zahngetragenen und knochengetragenen Distraktoren
Kurz- und Langzeitergebnisse anhand ausgewerteter 3-D CTs und 3-D gescannter Gipsmodelle
Laudemann, Katharina / Petruchin, Oksana / Ludwig, Björn / Harth, Marc / Landes, Constantin A.
Zahngetragene Dehnapparaturen können wegen ihres direkten Dentalkontakts zu unerwünschten Nebenwirkungen wie bukkalen Zahnkippungen, Wurzelresorptionen und Rezessionen sowie kortikalen Fenestrationen führen. In der vorliegenden Studie wurden zahngetragene mit knochengetragenen Dehnapparaturen bei chirurgisch unterstützter Gaumennahterweiterung verglichen, um herauszufinden, ob knochengetragene Distraktoren, da sie direkt am palatinalen Knochen inserieren, diesen unerwünschten Nebenwirkungen entgegenwirken. Hierbei wurden ein Kurzzeitvergleich (etwa drei Monate nach Expansion) anhand von dreidimensionalen computertomografischen (3-D CT) Datensätzen und ein Langzeitvergleich (etwa 21 Monate nach Expansion) anhand von dreidimensional gescannten Gipsmodell- Datensätzen angestrebt. Die Kurzzeitergebnisse zeigten, dass knochengetragene Distraktoren eine asymmetrischere Dehnung aufwiesen, bei weniger vestibulärer Knochenresorption und weniger Zahnkippung besonders an den ersten Prämolaren. Nach Zahnbogenausformungen vor und nach der bignathen Umstellungsosteotomie ergab sich binnen eines Zeitraums von etwa 21 Monaten eine deutlich symmetrischere endgültige Dehnung bei weniger Zahnkippung, jedoch mehr Attachmentverlust. Hierbei sollte der Attachmentverlust nach ungefähr 21 Monaten relativ betrachtet werden.

Schlagwörter: SARME, knochengetragen, Dysgnathie, 3-D CT, 3-D gescannte Gipsmodelle
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